Essen

Chochfett

[Kochfett, Kochschmalz]

Noch vor 60 Jahren waren Fett und Öl, die man zum Kochen brauchte, zum grossen Teil Eigenprodukte. Die Butter auf der Sommerweide (Alpe) wurde auf einem Butterstock gesammelt, zur Zeit der Metzgete (Schlachtung) kam dann das Schweinefett (Bauchfettgewebe des Schweines = Schmer) und das Schaffett (Schmalz: eigentlich wird dieses Wort für das eingesottene Tierfett verwendet) hinzu. Die Butter wurde gesotten und einen kleinen Teil goss man in ein kleines Holzkübelchen. Dies wurde für besondere Anlässe (Gebäck: Chüechjini, Kuchen, Chruchtille oder Züpfe) gebraucht. Der Rest der Butter wurde zusammen mit dem Schmer, dem Schmalz und Öl vermischt und in irdene Gefässe gegossen. Das gab dann ein sehr gutes Kochfett.

Emma Schmid, Visp (1920)
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