BauenGebäudeBauelemente

Löüba

[Laube]

Löüba, f Laube, Balkon, Terrasse; 1. Vorbau, Podest oder Ähnliches vor dem Eingang in die Wohnung (Stockwerkeigentum).Ursprünglich hatte die Laube nur Durchgangsfunktion; erst in den Fünzigerjahren entstanden bei uns Terrassen, deren Funktion der Aufenthalt im Freien oder Ablageraum war.Diese wurden zunächst auch mit Löüba, «Laube», bezeichnet. Heute hat sich der Begriff Terass, «Balkon», durchgesetzt; 2. Laube, Platz zum Trocknen; vgl. Derri

[Id. 3/962; SDS, VII/148/149; Egloff, S.154]
Volmar Schmid, Kleines Walliserdeutsches Wörterbuch

Laube, Laubengang, Plattform

Dilti, n Laube, Treppenvorbau, Plattform vor einem Stadel oder Speicher; vgl. Biijischwanz, Schwalbuschwanz, Üsstritt und bei grösseren Schiirschopf, Tennji, Stäguplatta, Löüba, Plattform; von «Til», Balken, die quer unter dem Bretterboden eines Gemaches oder eines Balkons hinlaufen und denselben tragen.

[Id. 4/1247; SDS. VII/148/210; Rübel, 40]
Volmar Schmid, Kleines Walliser Wörterbuch  

Schora, f Laube; vgl. Löüba, Diwti oder Dim. Diwteli; Plattform, die aus den 50 bis 70 cm vorstehenden Balken des Tenns gebildet wurde.

[Id. 8/1194; SDS, VII/238]
Volmar Schmid, Kleines Walliser Wörterbuch  

Derri

Derri, f Dörrplatz, -laube; vgl. Löüba; laubenartiger An- bzw. Vorbau auf dem Chriiter (Sammelname, Sing. Chrüt), «Kräuter», Groossboone, f. Pl. Groossboona, «Grossbohnen», aber auch Derrfricht (Pl.), Derrfrucht, «Dörrfrüchte», geschützt vor Regen, konnten an der Luft getrocknet werden.

[Id. 7/147ff.; SDS, VII/238–240]
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