FeldarbeitAckerbau

Acherbüw

[Ackerbau]

Neben der Viehzucht war der Ackerbau der zweite Eckpfeiler in der Selbstversorgung. Die sonnigen Abhänge auf der Westseite des Tales von den Grüeben bis ins Mutt sowie jene auf der Ostseite in Findeln und im Ried waren die Hauptanbaugebiete. Daneben gab es auch in den anderen Gegenden rund um Zermatt, et­wa im Aroleit, vereinzelte Kornäcker. Sie wa­ren terrassenförmig angelegt, mit Stützmau­ern am unteren Ende. Die Begrenzungen sind beispielsweise in den Weng heute noch gut er­kennbar. Die einzelnen Äcker waren von we­nigen Ausnahmen abgesehen kaum grösser als 400 in'. Noch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges pflanzten die Zermatter Bauern Roggen und etwas Gerste an. Da es sich vor­wiegend um Winterroggen handelte, blieb der gleiche Acker jeweils ein Jahr lang von der Ernte bis zur nächsten Aussaat brach.

Ackerbau am Beispiel von Zermatt; Klaus Julen/Oswald Perren: Die Berlandwirtschaft in Zermatt, Rotten Verlag, Visp, 1998, S. 77 ff.
VS, 18.11.13
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