Jahreskreis

Walliser Fasnachstgebäck

Allgemein

Man knabbert sie zum Tee, Kaffee oder Rot­wein, zum Znüni oder Zvieri, man kann aber auch zwischendurch ganze Berge davon ver­schlingen. Die Art der Fasnachtsgebäcke un­terscheidet sich zwar von Region zu Region, doch entspringen sie allesamt eigentlich der Küche der Armut und wurden infolgedessen stets in grösseren Mengen hergestellt. Wohl wissend, was die lange Fastenzeit an Entbeh­rungen bereithielt, griff man an der Fasnacht noch einmal herzhaft zu und brutzelte die heute noch üblichen Köstlichkeiten in der Pfanne. Dazu gehören etwa die Chräpfli­ni – in Fiesch auch Rischeulini genannt –, eine Gommer Spezialität, die mit Sicherheit noch aus der Zeit vor der Erfindung der Ka­lorientabelle stammt. Ein besonderer Ge­nuss sind ebenso die Schenkeli, im Visper­tal auch Trolini genannt, ein derart belieb­ter Renner, dass sie nicht nur während der Fasnachtszeit, sondern das ganze Jahr über gebacken wurden. Sehr begehrt sind nach wie vor auch die Chiächlini, eine leckere Besonderheit aus dem Lötschental. Eine ganz spezielle Köstlichkeit und heute beinahe unbekannt sind die Ponscheggla aus dem Saastal

Hildergard Stucky in WB, 9.2.12
VS, 9.2.12
Zurück zur Übersicht

Interessantes aus dem Bereich Jahreskreis

Itreellu

[Beschenken der frommen Kinder in der Adventszeit]

Details

Herrgottstag

[Fronleichnam]

Details

Salgescher Chruchtelä

[Fasnachtsgebäck aus Salgesch]

Details