Rechte der Walser

Erbleihe

Definition der Walliserrechte.

Die 'freie' Erbleihe war im Hoch- und Spätmittelalter nicht allgemein üblich. Bei freier Erbleihe konnte man relativ frei über den geliehenen Boden verfügen und ihn auch an seine Söhne weitervererben.

Dies ist ein außerordentlich günstiges Besitz- und Nutzungsrecht. Allmählich konnten die Walser so aus dem Status von Leihleuten (Lehensleuten) zu Grundeigentümern werden.

Im Davoser Freiheitsbrief wird diese freie Erbleihe wie folgt umschrieben: Dasselbig gut söllend sie ewigklich besitzen. Vnnd wenne sie ihren zins verrichtend, so sind sie frey vnd habend mit nieman nüdt ze schaffen. (siehe Davoser Freiheitsbrief, Abschnitt 2)

Zurück zur Übersicht

Interessantes aus dem Bereich Rechte der Walser

Andere Verträge

Walliser Rechtsquellen

Details

Freiheit im Spätmittelalter

Definition der Walliserrechte.

Details

Kommentare

Kommentare zur Tabelle Übersicht Rechte der Walser in Tabellenform

Details