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Kcharwucha

[Karwoche]

Die Karwoche (althochdeutsch kara ‚Klage, Kummer, Trauer‘), auch stille Woche, die letzte Woche der Fasten- oder Passionszeit und die Trauerwoche vor Ostern.

Die Karwoche umfasst die stillen Tage Montag bis Mittwoch und die eigentlichen Kartage Griedonnerstag, Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag. Sie beginnt am Palmsonntag mit dem Gedächtnis des Einzugs Jesu in Jerusalem und erreicht ihren Höhepunkt im Triduum Sacrum über den Gründonnerstag, an dem mit dem Abendmahl Jesu die Einsetzung der Eucharistie gefeiert wird, im Gedächtnis des Leidens und Sterbens Jesu am Karfreitag und sie mündet am Ende des Karsamstags in die Feier der Osternacht.

Vom Gründonnerstag bis zum zur Osternacht am Karsamstag verstummen als Zeichen der Trauer Orgel und Glocken, die Gläubigen werden dann mit der Rätscha oder dem Täggi, Ratsche, Holzrassel zum Gottesdienst gerufen.

In der Osternacht wird auch das Kreuz, dass ebenfalls als Zeichen der Trauer während der Passionszeit verhüllt war, wieder enthüllt.

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VS, 17. 2. 12

 

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Rätscha, Täggi

[Holzrassel]

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Bruderschaften

Beispiel der Pfarrei Naters, CH, VS

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